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Was ist Taubblindheit?

Taubblindheit ist eine Behinderung, bei der die Augen und Ohren gleichzeitig geschädigt sind.
Es ist schwer oder unmöglich, den einen Sinn durch den anderen zu ersetzen.
Das heißt: Taubblindheit ist mehr als taub und blind zusammen!
Manche Menschen sind von Geburt an taubblind.
Aber auch Unfälle oder schwere Krankheiten können Taubblindheit verursachen.

Die häufigste Ursache ist das "Usher-Syndrom".
Viele Betroffene sind schwerhörig oder gehörlos geboren.
Dazu kommt eine schleichend zunehmende Erblindung durch Retinopathia Pigmentosa.
Farbenblindheit, Nachtblindheit und Tunnelblick sind typisch.
Viele Betroffene sind schon von Geburt an leicht sehbehindert.
Das wird von Ärzten oft nicht sofort erkannt.

Es gibt 3 verschiedene Typen des "Usher-Syndroms":
Typ 1: gehörlos und sehbehindert/blind
Typ 2: schwerhörig und sehbehindert/blind
Typ 3: Verschlechterung von Hören und Sehen

Genauere Informationen finden Sie bei:
Leben mit Usher-Syndrom e. V.
PRO RETINA Deutschland e. V.

Fachgutachten: "Taubblindheit eine Behinderung eigener Art"
zu den speziellen Bedarfen taubblinder Menschen im Hinblick auf die Teilhabe an der Gesellschaft
Gutachten als PDF-Datei

Die Definition von Taubblindheit
des gemeinsamen Fachausschusses hörsehbehindert/taubblind (GFTB) und
der Arbeitsgemeinschaft der Einrichtungen und Dienste für taubblinde Menschen (AGTB)

GFTB und AGTB sehen in Taubblindheit eine Situation,
die durch die gleichzeitige Einschränkung zweier Sinne bewirkt wird
und dadurch in ihren Auswirkungen zu einer besonderen Behinderungsart führt:
Taubblind sind Menschen, bei denen gleichzeitig

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